Unterstützende Behandlungen bei Kinderwunsch

Neben den vielfältigen Fruchtbarkeitsbehandlungen in unseren Kinderwunschkliniken (z. B. Intrauterine Insemination (IUI), In-vitro-Fertilisation (IVF) oder auch Hormonbehandlung) gibt es eine Reihe unterstützender Behandlungen, die – je nach Diagnose und Untersuchungsstand – bei einigen Paaren angewendet werden können oder folgerichtig angewendet werden müssen.

Die zusätzlichen Behandlungsmethoden in unseren Kinderwunschkliniken im Überblick:

Kryokonservierung

Die Kryokonservierung ist ein spezielles Verfahren, durch das man Zellen und Gewebe über lange Zeiträume für eine spätere Verwendung aufbewahren kann. Die Kryokonservierung ist auch eine gängige Methode im Rahmen der Kinderwunschbehandlung. Eingefroren werden können: unbefruchtete Eizellen, befruchtete Eizellen im Vorkernstadium, Embryonen, Spermien, Hodengewebe und Eierstockgewebe. Dieses Verfahren ist in Österreich nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

Immuntherapie

Die weibliche Immunabwehr kann ein Einflussfaktor im Bereich des Schwangerwerdens und Schwangerbleibens sein. So kann es ein, dass der Embryo von Killerzellen, die in der Gebärmutter zahlreich vorhanden sind, als fremd erkannt und bekämpft wird. Durch die Entnahme von Gewebe aus der Gebärmutter in der zweiten Zyklushälfte kann die Anzahl der natürlichen Killerzellen ermittelt werden und eine entsprechende Immunisierung eingeleitet werden

Eizellspende

Die Eizellspende ist seit 2015 in Österreich erlaubt und wird in den VivaNeo Kinderwunschkliniken durchgeführt. Im Vorfeld werden Spenderinnen umfangreich gesundheitlich und genetisch abgeklärt. Es gibt sowohl die Möglichkeit, ein anonymen Verfahren für die Eizellenspende zu nutzen als auch die Möglichkeit, Ihre eigene Spenderin (Schwester, Nichte, Freundin, etc.) mitzubringen

Spendersamen

Seit Februar 2015 ist künstliche Befruchtung mit einer Samenspende in Österreich erlaubt. Auch wir führen die Behandlung mit Fremdsamen aus unserer klinikinternen Samenbank in unseren Kinderwunschkliniken in Österreich durch.

Time Lapse

Die moderne „Time Lapse“-Technologie ermöglicht eine genaue Beobachtung der fortwährenden Entwicklung des Embryos rund um die Uhr. Auch wir bieten dieses neuartige Verfahren in unseren Kinderwunschkliniken in Österreich an. Dafür nimmt eine Kamera das Wachstum und die Teilung der Zellen des Embryos im Labor kontinuierlich auf. Mit diesen Bildern hat man gleich einen doppelten Nutzen: Man kann die Entwicklung des Embryos sowohl zeitlich dokumentieren als auch auf den jeweiligen Entwicklungsgrad hin bewerten.

Präimplantationsdiagnostik (PID)

Die Präimplantationsdiagnostik (PID) ermöglicht es, genetische Veränderungen durch eine Untersuchung der Embryonen festzustellen. Diese möglichen Veränderungen können von den Eltern an ihre Kinder weitergegeben werden und zu schweren Entwicklungsstörungen oder zu gehäuften Fehlgeburten führen. Voraussetzung für die PID ist eine In-vitro-Fertilisation (IVF) oder Intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI). Darüber hinaus müssen alle rechtlichen Voraussetzungen für die PID müssen gegeben sein.

Polkörperdiagnostik (PKD)

Die Polkörperdiagnostik (PKD) ermöglicht Rückschlüsse auf das Erbgut der mütterlichen Eizelle. Mit dieser Untersuchung wird jenen Frauen geholfen, die wiederholt das Baby ohne erkennbaren Grund in der Frühschwangerschaft durch eine Fehlgeburt verlieren.

Psychologische Aspekte

Auch psychologische Aspekte können Einfluss auf die Kinderwunschbehandlung haben. Deshalb ist eine psychologische Begleitung sehr wichtig, damit das Kinderwunschpaar rechtzeitig schädliche Stressfaktoren erkennen und abzubauen kann. Auch eine weitergehende psychologische Begleitung durch eine kooperierende Psychologin oder durch eine speziell geschulte Ärztin ist möglich und wird immer wieder von unseren Patienten genutzt. Sprechen Sie uns einfach an – wir beraten Sie gerne.

Operative Eingriffe

Im Rahmen der Kinderwunschbehandlung werden auch immer wieder operative Eingriffe durchgeführt wie z. B. die Entfernung von Myomenknoten der Gebärmutter, Zysten der Eierstöcke, Eileiterverschlüsse, Endometriose oder Gebärmutterfehlbildungen. Diese und ähnliche Eingriffe werden meist mithilfe minimal invasiver endoskopischer Techniken vorgenommen.

Einnistungs-Curettage

Damit eine Schwangerschaft eintritt, muss sich der Embryo fünf Tage nach der Befruchtung in der Gebärmutterschleimhaut einnisten. Dazu ist es wichtig, dass die Gebärmutter über eine optimale Aufnahmeumgebung verfügt. Dies soll durch eine Einnistungs-Curettage gefördert werden, um die Gebärmutterschleimhaut optimal auf einen Embryonentransfer vorbereitet.

Einnistungsspülung

Eine Einnistungsspülung (Seminalplasmainjektion) soll die Gebärtmutterschleimhaut auf die Einnistung des Embryos vorbereiten. Dazu wird Spermaflüssigkeit ohne Spermien in die Gebärmutter oder in die Schleide gespühlt.

Ultra-Light-Stimulation

Bei der Ultra-Light-Stimulation wird eine deutschlich geringere Homondosis verabreicht als bei der konventionellen Stimulation. Diese Methode einget sich vor allem für Patientinnen, bei denen unter einer hohen Stimulationsdosis auch kaum Eizellen heranreifen.

Assisted-Hatching

Eine Einnistung kann nur dann gelingen, wenn die Eizelle vorher aus der Eihülle geschlüpft ist: das wird als sogenanntes „Hatching“ bezeichnet. In einigen Fällen kann es notwendig sein, den Embryo beim Schlüpfen zu unterstützen. In diesem Fall spricht man von Assisted-Hatching

Unser Team der Kinderwunschkliniken berät Sie gerne zu unseren Kinderwunschbehandlungen und darüber hinaus gerne bei zusätzlichen Fragen – nehmen Sie dazu jetzt Kontakt mit uns auf!

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