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Kostenübernahme bei künstlicher Befruchtung

Seit der Schaffung des sogenannten IVF-Fonds zur Finanzierung der In-vitro-Fertilisation im Jahre 2002 besteht für Kinderwunschpaare in Österreich die Möglichkeit einer finanziellen Unterstützung bei der Kinderwunschbehandlung.

Grundvoraussetzung ist, dass

  • das Kinderwunschpaar in aufrechter Ehe,
  • eingetragener Partnerschaft
  • oder in eheähnlicher Lebensgemeinschaft lebt.

Seit 1. Jänner 2015 sind auch lesbische Paare anspruchsberechtigt, wenn bei der Frau, die beabsichtigt, das Kind auszutragen, ein medizinischer Grund vorliegt.

Liegen bestimmte Ursachen für Unfruchtbarkeit vor, übernimmt der IVF-Fonds 70% der Kosten, die im Rahmen einer In-vitro-Fertilisation (IVF) anfallen. Das Kinderwunschpaar muss demnach noch einen Selbstbehalt von 30% zahlen. Im sogenannten IVF-Fonds-Gesetz ist geregelt, unter welchen Umständen die Behandlungskosten vom Fonds mitgetragen werden – unter anderem die Altersgrenzen bei Frau und Mann.

Medizinische Indikationen für Kostenübernahme

Eine Finanzierung durch den Fonds aus medizinischer Sicht kann von uns für Sie beantragt werden, wenn zumindest eine der folgenden Ursachen für eine Unfruchtbarkeit vorliegt.

Bei der Frau:

-       das Polyzystische Ovarsyndrom (PCOS)

-       Endometriose

-       verklebte Eileiter oder in ihrer Funktion stark beeinträchtigte Eileiter

Beim Mann:

-       stark beeinträchtigte morphologische Samenqualität

-       zu geringe Beweglichkeit der Spermien

-       Azoospermie (keine Spermien im Ejakulat vorhanden)

Kein Anspruch auf Mitfinanzierung besteht bei Sterilität auf Grund einer vorhergehenden, auf eigenen Wunsch durchgeführten Sterilisation des Mannes oder der Frau. Anspruch besteht dennoch, wenn beim Partner/bei der Partnerin eine anspruchsbegründende Indikation vorliegt und wenn eine Sterilisation nachweislich aus medizinischen Gründen durchgeführt wurde. 

Altersgrenzen

Zum Zeitpunkt des Beginns des Versuches einer In-vitro-Fertilisation darf die Frau das 40. Lebensjahr (40. Geburtstag) und der Mann bzw. die Partnerin der Frau, die beabsichtigt das Kind auszutragen, das 50. Lebensjahr (50. Geburtstag) noch nicht vollendet haben. Wenn während eines Versuches von einem der beiden PartnerInnen die Altersgrenze erreicht wird, kann die laufende Behandlung noch auf Fondskosten abgeschlossen werden; ein weiterer Versuch mit Unterstützung aus öffentlichen Mitteln ist jedoch im Anschluss nicht mehr möglich.

Krankenversicherung

Für beide PartnerInnen muss ein Nachweis über die Leistungszuständigkeit entweder der gesetzlichen Krankenversicherung oder einer privaten österreichischen oder ausländischen Krankenversicherung vorgelegt werden.

Hauptwohnsitz und Staatsbürgerschaft

Ab 1.10.2018 muss zumindest ein Partner des Paares den Hauptwohnsitz in

Österreich haben.

Anspruch auf Kostenübernahme besteht für:

  • Österreichische StaatsbürgerInnen
  • StaatsbürgerInnen eines EWR-Mitgliedsstaates
  • Schweizer StaatsbürgerInnen
  • Personen, die über einen Aufenthaltstitel oder ein „Aufenthaltsberechtigung plus“ verfügen
  • Asylberechtigte gemäß § 3 Asylgesetz 2005, die über ein dauerndes
  • Einreise- und Aufenthaltsrecht verfügen

Zuzahlung durch deutsche Krankenkassen

Sie leben in Deutschland, aber überlegen, eine künstliche Befruchtung in einem unserer VivaNeo Kinderwunschkliniken in Österreich durchführen zu lassen? Dann ist es wichtig, sich vorab über alle Hinweise zur Kostenübernahme einer künstlichen Befruchtung durch die deutschen Krankenkassen zu informieren.

Mehr dazu erfahren Sie auch unter Zahlung durch deutsche Kassen

Welche Kosten übernimmt der IVF-Fonds, welche nicht?

Die anteilige Kostenübernahme durch den Fonds beinhaltet nicht nur die Entnahme von Eizellen, die Befruchtung und den Embryotransfer, sondern auch die dafür erforderlichen Medikamente. Zu den Maßnahmen, die in den Fonds fallen, zählen auch Versuche mit tiefgefrorenen Embryonen sowie die Gewinnung von Samenmaterial aus dem Hoden (TESE). Der IVF-Fonds unterstützt bei bis zu vier IVF-Versuchen. Sobald eine positive Herzaktivität im Ultraschall erkennbar ist, werden weitere vier Versuche finanziert. Die Intrauterine Insemination (IUI) sowie die Eizellspende und damit verbundene Untersuchungen und Behandlungen werden vom Fonds nicht unterstützt. Verfahren, die dem Qualitätsmanagement einer Kinderwunschklinik dienen bzw. unterstützende Verfahren, die die Chancen für eine Schwangerschaft erhöhen, sind ebenfalls vom Paar selbst zu zahlen.

In der Tabelle auf der Seite IVF-Fonds finden Sie alle Kosten, die im Rahmen einer In-vitro-Fertilisation anfallen können. Welche diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen in Ihrem persönlichen Fall notwendig sind, erfahren Sie in unserer Klinik bei einem ausführlichen Behandlungsgespräch. 

Können die Kosten weder durch den Fonds noch durch Krankenkassen übernommen werden, müssen Sie selbst für die Behandlungskosten aufkommen. Erfahren Sie als Privatzahler mehr unter Künstliche Befruchtung Kosten.

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