office[at]vivaneo-wels.at

+43 (0)7242 22 44 66

Wir sind für Sie da!

Öffnungszeiten:
Mo-Fr: 08:00 - 16:00 Uhr

Vereinbaren Sie einen Termin:

 +43 (0)7242 22 44 66

✉ office[at]vivaneo-wels.at

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen Newsletter!

Kontakt und Anfahrt

Künstliche Befruchtung in Österreich – besser als in Deutschland?

Die Kinderwunschklinik Dr. Loimer in Wels zählt zu den erfolgreichsten reproduktionsmedizinischen Kliniken in Europa. Unser hochqualifiziertes Expertenteam der VivaNeo Gruppe in Österreich hat sich mit medizinischer Exzellenz und modernsten Technologien weit über die Grenzen von Wels sowie Wien und Klagenfurt hinaus einen Namen gemacht.

Abgesehen von der besonderen fachlichen Expertise gibt es weitere Gründe dafür, dass deutsche Paare eine Kinderwunschbehandlung bei uns hier in Wels, oder in einer unserer anderen österreichischen Kliniken, durchführen lassen. Denn in der Reproduktionsmedizin ist in Österreich einiges erlaubt, was in Deutschland, z.B. aus ethischen Gründen, verboten ist.

Viele vorbereitende Untersuchungen können bereits vor Ort in Deutschland bei dem ansässigen Gynäkologen vorgenommen werden. So dass Sie nur noch zu den notwendigen Behandlungen nach Österreich kommen müssen. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem eigenen Gynäkologen ist der Behandlungsablauf relativ stressfrei.

IVF Österreich – Deutschland im Vergleich

Die moderne Reproduktionsmedizin bietet Paaren mit Kinderwunsch verschiedene medizinische Behandlungsoptionen an. Allerdings gibt es in Europa unterschiedliche gesetzliche Regelungen für die künstliche Befruchtung.

Neben der Eizellenspende, die laut Embryonenschutzgesetz in Deutschland verboten ist, gibt es vor allem bei der Kinderwunschbehandlung für lesbische Paare in Österreich andere gesetzliche Regelungen, als in Deutschland.

Darüber hinaus werden auch die Themen Präimplantationsdiagnostik (PID), also der genetischen Untersuchung eines Embryos, und der Blastozyzstentransfer, d. h. die gezielte Auswahl eines Embryos im Rahmen der Blastozystenselektion, in Österreich anders geregelt als in Deutschland.

Die Eizellspende in Österreich

Einer der Hauptgründe, warum deutsche Paare eine Kinderwunsch-Behandlung im Ausland vorziehen, ist die Möglichkeit einer Eizellspende. Dieses Verfahren ist in Deutschland ebenso wie in einigen anderen europäischen Staaten (z. B. Schweiz, Norwegen und Litauen) gem. § 1 Abs. 1 ESchG des Embryonenschutzgesetzes, verboten.

In Österreich besteht nach einer Gesetzesänderung seit dem Frühjahr 2015 die Option, die Eizellspende im Rahmen einer In-vitro-Fertilisation (IVF) durchführen zu lassen.

In Deutschland sind im Embryonenschutzgesetz (ESchG) diese Regelungen festgehalten:

  • Embryonen dürfen ausschließlich zum Zweck einer Schwangerschaft erzeugt werden.
  • Die Forschung am Embryo ist verboten.
  • Embryonenhandel ist verboten.
  • Das Klonen von Embryonen ist verboten.
  • Die Geschlechtswahl beim Embryo ist verboten.
  • Es dürfen maximal drei Embryonen in die Gebärmutter übertragen werden.

In Österreich darf eine Eizellenspende als Form der Kinderwunschbehandlung dann eingesetzt werden, wenn in den Eierstöcken der Frau (aus unterschiedlichsten Gründen) keine befruchtungsfähigen Eizellen mehr entstehen können.

 

IVF in Österreich für lesbische Paare

Ein weiterer wichtiger Unterschied zu Deutschland ist, dass es in Österreich seit 2015 dank des überarbeiteten Gesetzes zur Reproduktionsmedizin (FmedG) lesbischen Paaren erlaubt ist, sich den Kinderwunsch mit Hilfe einer Samenspende zu erfüllen.

Dabei sind die Samenspender in Österreich – anders als in Deutschland – sicher vor dem Risiko geschützt, dass sie in die Position des juristischen Vaters rutschen, denn mögliche Unterhaltsansprüche des Kindes gegenüber seinem Erzeuger werden komplett ausgeschlossen. Für dieses Verfahren sind allerdings alleinstehende Personen ausgeschlossen.

Bei einer Kinderwunschbehandlung in unseren VivaNeo Kinderwunschkliniken stehen lesbischen Paaren zwei Varianten zur Verfügung:

  1. Einerseits können Sie das Sperma eines Bekannten nutzen, der sich für die Samenspende und damit für die weitere Behandlung mit einer IVF zur Verfügung stellt.
  2. Sie nutzen die Möglichkeit auf die Samenspende einer Samenbank zurück zu greifen.  Weibliche Paare können bei Kinderwunsch auf die künstliche Befruchtung zurückgreifen. Bei der Suche nach einem passenden Samenspender unterstützen Sie unsere VivaNeo Kliniken in Österreich gerne.

Im Gegensatz zu dieser Regelung in Österreich, darf lesbischen Paaren in Deutschland – aufbauend auf einer Richtlinie der Bundesärztekammer – keine Kinderwunschbehandlung angeboten werden. Deshalb nutzen viele lesbische Paare aus Deutschland das Behandlungsangebot der VivaNeo Kinderwunschkliniken in Österreich.

Blastozyzstentransfer in Österreich

In bestimmten Fällen kann es bei einer Kinderwunschbehandlung sinnvoll sein, die befruchteten Eizellen bis zu fünf (ggf. sogar sechs) Tage zu kultivieren (sog. Blastozystenstadium) und erst dann zu übertragen. Das Embryonenschutzgesetz in Österreich erlaubt es, alle Eizellen, die befruchtet werden konnten, bis zur Blastozyste zu kultivieren. Für den Transfer in die Gebärmutter werden ausschließlich gut entwickelte Embryonen im Rahmen der Blastozystenselektion ausgewählt.

Durch dieses Verfahren unterscheidet sich die Kinderwunschbehandlung in Österreich von der in anderen Ländern wie Italien, Deutschland und der Schweiz: Hier ist laut Embryonenschutzgesetze der jeweiligen Länder lediglich die Kultivierung von bis zu drei Embryonen bis zur Blastozyste erlaubt. Die Embryonenauswahl erfolgt kurz nach der Befruchtung. Zu diesem Zeitpunkt ist noch ungewiss, wie viele Embryonen das Stadium der Blastozyste erreichen und somit für einen Blastozystentransfer infrage kommen.

So dürfen auch in Deutschland z.B. nach dem Embryonenschutzgesetz nur maximal drei befruchtete Eizellen bis zum Blastozystenstadium im Brutschrank heranreifen. Außerdem untersagt das Embryonenschutzgesetz eine Selektion von Embryonen in Deutschland. 

Präimplantationsdiagnostik (PID) in Österreich

Im Gegensatz zu Deutschland ist es in Österreich unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt, mit der Präimplantationsdiagnostik (PID) genetische Erkrankungen frühzeitig zu erkennen. Durch die Methode der PID wird die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft und der Geburt eines gesunden Kindes erhöht.

Gleichzeitig wird das Risiko einer Fehlgeburt oder der Notwendigkeit einer Schwangerschaftsunterbrechung aus genetischen Gründen reduziert. In Kombination mit einer IVF Behandlung bietet diese Diagnosemöglichkeit Paaren mit Kinderwunsch die verbesserte Chance auf ein gesundes Baby.

In Österreich ist die PID am Trophektoderm unter bestimmten medizinischen Voraussetzungen erlaubt

Zu diesen Voraussetzungen zählen diese Punkte:

  • Ein Paar hatte mindestens drei erfolglose Embryotransfers und es liegt der Verdacht einer genetischen Ursache nahe.
  • Es wurden mindestens drei Fehl- oder Totgeburten nachgewiesen, deren Ursache höchstwahrscheinlich in der genetischen Disposition des Kindes lag.
  • Es besteht durch die genetische Disposition mindestens eines Elternteils die Gefahr, dass es zu einer Fehl- oder Totgeburt oder einer schweren genetischen Erkrankung des Kindes kommen könnte. Zusätzlich muss die Freigabe des wissenschaftlichen Ausschusses für Genanalyse und Gentherapie (WAGG) vorliegen.

Schwieriger stellt sich die gesetzliche Lage zur Präimplantationsdiagnostik (PID) in Deutschland dar:

Hier hat die Bundesregierung am 07.07.2011 zwar mehrheitlich beschlossen, die Präimplantationsdiagnostik (PID) zu erlauben. Es liegen aber bisher immer noch keine Ausführungsbestimmungen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen vor.

Da dieser Beschluss des Bundestages demnach keine generelle Freigabe vorsieht, sondern die Indikation zur Durchführung der PID immer eine Einzelfallentscheidung ist, wird eine PID in der Regel nicht in Deutschland angeboten und durchgeführt.

Kosten für die künstliche Befruchtung für deutsche Paare

Sie wohnen in Deutschland und interessieren sich für eine künstliche Befruchtung in einem unserer VivaNeo Kinderwunschkliniken in Österreich? Dann sollten Sie sich vorab über alle Hinweise zur Kostenübernahme einer künstlichen Befruchtung durch die deutschen Krankenkassen informieren. Um Ihnen die bürokratischen Hürden zu erleichtern, steht Ihnen in unserer Kinderwunschklinik Wels Frau Heidi Zaglmann als persönliche Ansprechpartnerin zur Seite. 
Alle Details zu Regelungen, Anträgen etc. erfahren Sie unter Zahlung durch deutsche Kassen

 

Warum VivaNeo Wels?

Kinderwunschklinik Wels - unsere Experten

Renommiertes Team von Experten mit ausgezeichneten Referenzen

VivaNeo bietet ein internationales Team von reproduktionsmedizinischen Experten mit außergewöhnlicher fachlicher Expertise.

Unser Expertenteam in Wels

Überdurchschnittliche Behandlungserfolge durch exzellente Medizin

VivaNeo Kliniken erzielen überdurchschnittliche Behandlungserfolge bei der künstlichen Befruchtung unserer Patientinnen.

Chancen in Wels

Persönliche Ansprechpartnerin für deutsche Paare

Frau Heidi Zaglmann steht Ihnen persönlich bei allen Fragen rund um die Kinderwunschbehandlung in Österreich zur Seite

office[at]vivaneo-wels.at

Von Deutschland zu uns nach Wels

Unsere VivaNeo Kinderwunschklinik Wels liegt nur ca. 45 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Deshalb kommen viele Kinderwunschpaare aus Süddeutschland zu uns. Ob aus dem Raum München, Passau, Regensburg, Ingolstadt, Landshut, Straubing, Rosenheim oder Berchtesgaden: Vor allem Patientinnen aus Bayern wissen seit langem die Expertise unserer Kinderwunschklinik Dr. Loimer in Wels zu schätzen. 

Aber auch Patientinnen aus anderen Bundesländern kommen gerne zu uns, zu Beispiel weil sie in Deutschland nicht erfolgreich behandelt werden konnten oder weil sie die Vorzüge der liberalen österreichischen Gesetzgebung schätzen. Und natürlich sind Sie auch in unseren VivaNeo Kinderwunschkliniken Wien und Klagenfurt immer herzlich willkommen.

Ihr Zentrum finden

  • Hormonbehandlung
  • Insemination
  • IVF
  • Embryotransfer
  • Blastozystentransfer
  • Kryokonservierung
  • TESE/MESA
  • Social Freezing
  • Behandlung mit Spendersamen
  • Eizellenspende
  • ICSI
  • Akupunktur
  • Immunologie
  • Polkörperdiagnostik
  • Chromosomenanalyse (NIFTY)
  • Embryospende
  • Tumorpatienten

Klagenfurt

VivaNeo Kinderwunschklinik Klagenfurt

Linsengasse 46 · 9020 Klagenfurt

+43 (0)463 89 01 31
office[at]vivaneo-klagenfurt.at

Zur Klinik

Wels

Wels

VivaNeo Kinderwunschklinik Dr. Loimer Wels

Traunufer Arkade 1 · A - 4600 Wels

+43 (0)7242 22 44 66
office[at]vivaneo-wels.at

Zur Klinik

Wien

VivaNeo Kinderwunschklinik Wien

Hadikgasse 82 · A - 1140 Wien

+43 (0)1 89 46 330
office[at]vivaneo-wien.at

Zur Klinik

Wir sind für Sie da!

Wenden Sie sich bei Fragen gerne an uns!

Telefonisch erreichbar:
Mo-Fr: 08:00 - 16:00 Uhr

Vereinbaren Sie einen Termin:

☎ +43 (0)7242 22 44 66

✉ office@vivaneo-wels.at

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

 

 

Gratis-Infoabend

hier anmelden

Zum Gratis Infoabend anmelden

Persönliches Erstgespräch

hier anmelden

Zum persönlichen Erstgespräch