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Wie kann man die Einnistung fördern?

Nach einer erfolgreichen Befruchtung der Eizelle, findet eine weitere Teilung der verschmolzenen Zellen statt und es entwickelt sich der Embryo. Dieser wird sich in der Gebärmutterschleimhaut einnisten, damit eine Schwangerschaft entstehen kann. Um diese Einnistung zu fördern, stehen Patienten mit Kinderwunsch mehrere Optionen zur Verfügung. Haben schon mehrere künstliche Befruchtungen stattgefunden und es ist keine Schwangerschaft eingetreten, spricht man von einem RIF (Recurrent implantation failure). Damit ist gemeint, dass mehr als vier Embryonen mit guter Qualität in die Gebärmutter transferiert wurden, in mindestens drei Zyklen bei einer Frau jünger als 40. Wenn ein RIF vorliegt, können verschiedene Untersuchungen helfen, die Ursache zu finden und dann gezielt unterstützende Maßnahmen einzuleiten. Außerdem ist es natürlich wichtig, gute allgemeine Voraussetzungen für die Einnistung zu schaffen.

Gute Voraussetzungen für eine Einnistung

Es gibt Hinweise, dass eine gut aufgebaute Gebärmutterschleimhaut für die Einnistung vorteilhaft ist. Das bedeutet, es spielt eine Rolle, wie dick die Gebärmutterschleimhaut ist und wie sie aufgebaut ist. Dabei zeigt eine optimal aufgebaute Schleimhaut eine dreilinige Struktur im Ultraschall, die die Grenzlinien der zwei Schichten der Schleimhaut zueinander sowie zur Umgebung abbilden (trilaminäre Struktur). Entscheidend ist aber vor allem, dass die Schleimhaut mindestens eine Stärke von 7 Millimetern aufweist, wobei ab 8 Millimetern ein Idealzustand erreicht ist. Werte darüber wirken sich weder positiv noch negativ auf eine Einnistung aus. Da eine zu dünne Gebärmutterschleimhaut auf eine zu geringe Durchblutung zurückgeführt wird, können Maßnahmen zu einer besseren Durchblutung die Stärke der Gebärmutterschleimhaut verbessern. Und damit die Chance auf eine Einnistung nach Eisprung und Befruchtung, und in Folge auf ein Baby.

Was tun bei zu dünner Gebärmutterschleimhaut?

Es gibt unterschiedliche Faktoren, die die Stärke der Gebärmutterschleimhaut positiv oder negativ beeinflussen. Um die Kinderwunschbehandlung zu unterstützen, können Patienten auf begleitende Maßnahmen zurückgreifen und sollten schädigende Verhaltensweisen meiden, um die Chance der Frau schwanger zu werden zu steigern. Alle Maßnahmen, die die Einnahme einer Substanz beinhalten, sollten allerdings mit Rücksprache des Arztes erfolgen.

Was Sie unbedingt vermeiden sollten

Rauchen: Nikotin kann sich generell negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken. So steht Rauchen auch im Verdacht, eine dünnere Gebärmutterschleimhaut zur Folge zu haben, da es nachweisbar die Durchblutung stark beeinträchtigt. Da das Rauchen auch komplett eingestellt werden sollte, wenn die Frau schwanger ist, da es schädlich für das ungeborene Baby ist, ist der Beginn der Kinderwunschbehandlung ein guter Zeitpunkt, sich den Nikotinkonsum abzugewöhnen.

Die Ursachen finden:

  • Genetische Analyse: Hat sich der Traum eines Kindes auch mit einer IVF bisher nicht erfüllt, dann ist der nächste diagnostische Schritt meist eine genetische Untersuchung. Die genetische Beratung durch unsere Experten informiert Sie umfassend und individuell zu allen genetischen Fragen und erörtert einzelfallbezogen die Möglichkeiten der Präimplantationsdiagnostik.
  • NK-Zellen und Plasmazellen: Bei Frauen mit wiederholt erfolglosen Implantationen oder vermehrten Fehlgeburten, wurden sowohl im Blut als auch in der Gebärmutterschleimhaut eine erhöhte Konzentration an NK-Zellen nachgewiesen. Hat eine Patientin bereits mehrere erfolglose Implantationsversuche hinter sich oder kam wiederholt zu Fehlgeburten, ohne dass andere Ursachen hierfür ersichtlich sind, empfehlen unsere Ärzte eine immunologische Untersuchung der Frau. Dabei wird zwischen dem 19. und 21. Zyklustag ein Stück Gebärmutterschleimhaut biopsiert und in einem Fachlabor auf die Konzentration an NK-Zellen und Plasmazellen hin untersucht.
  • ERA-Test: Der ERA-Test ermöglicht eine präzise Bestimmung des sogenannten Implantationsfensters: Durch die genetische Untersuchung der Gebärmutterschleimhaut lässt sich deren „Empfangsfähigkeit“ feststellen. Das ERA-Verfahren (Endometrial Receptivity Array) untersucht eine Gruppe von 238 Genen in der Gebärmutterschleimhaut. Der Zustand dieser Gene gibt Aufschluss über die Rezeptivität, also die Empfangsfähigkeit der Schleimhaut, am Tag der Untersuchung. So kann genau bestimmt werden, an welchem Zyklustag die Gebärmutterschleimhaut für die Implantation, beziehungsweise für die Einnistung bereit ist.
  • Trophektodermbiopsie: Während bei der Polkörperdiagnostik (PKD) lediglich die Polkörper der Eizelle für die genetische Untersuchung entnommen werden, untersucht man bei einer TOBI die Embryonen. Biopsiert werden dabei nicht die Zellen, aus denen sich später das Kind entwickelt (die sogenannten Embryoblasten), sondern jene, die an der Bildung der Plazenta beteiligt sind. Die genetische Ausstattung dieser Trophektoblasten ist in der Regel identisch mit der der Embryoblasten. Auf diese Weise ist eine umfassende Diagnose chromosomaler Fehlverteilungen in einem sehr frühen Stadium der Schwangerschaft möglich, ohne dass die Embryoblasten manipuliert werden.

All diese zusätzlichen Untersuchungen können in Ihrem VivaNeo Zentrum durchgeführt werden. Sprechen Sie mit unseren ärztlichen Spezialisten und lassen Sie sich beraten.

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