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Fertilität / Infertilität

Um Kinderwunschbehandlungen zu unterstützen und nicht durch kontraproduktives Verhalten zunichte zu machen, gibt es Verhaltensweisen, die Patienten in Betracht ziehen sollten. Durch einen entsprechenden Lebensstil, lässt sich die Fertilität verbessern und eine Infertilität kann verhindert werden.

Grundsätzlich sind für eine Schwangerschaft folgende drei Faktoren wichtig:

  • eine gesunde Eizelle
  • eine gesunde Samenzelle
  • eine funktionsfähige Gebärmutter

Wie Sie Ihre Fruchtbarkeit positiv beeinflussen

Bis zu einem gewissen Grad können Patienten durch ihren Lebensstil direkten und indirekten Einfluss auf die Gesundheit von Eizelle, Samenzelle und Gebärmutter nehmen und somit die Chancen auf eine erfolgreiche IVF-Behandlung erhöhen. Bereits eine nur teilweise Berücksichtigung der folgenden Empfehlungen bringt Vorteile.

Häufig spielen die sogenannten freien Radikale eine große Rolle: Es handelt sich hierbei um hochreaktive Atome oder Moleküle, welche durch schlechte Ernährung, körperlichen oder psychischen Stress gebildet werden. Sie führen im Körper zur Schädigung von Eiweißen, Fetten, Kohlenhydraten und auch der DNA. Dies führt zu Zellschäden und Entzündungen (oxidativer Stress). Vitamine (Vitamin C…), Spurenelemente (Zink, Selen…) und antioxidative Enzyme wie (Glutathion…) können diese freien Radikale neutralisieren.

Unsere Empfehlungen richten sich an Frauen und Männer. Grundsätzlich ist es einfacher, manche Dinge gemeinsam zu ändern. Außerdem werden dadurch gleichzeitig Eizell- und Samenqualität verbessert. Den größten Effekt zeigt eine langfristige Änderung des Lebensstils für mindestens drei Monate im Vorfeld einer Kinderwunschbehandlung. Versuchen Sie, die Zeit bis zur IVF-Behandlung also nicht als lästige Wartezeit zu sehen, sondern als Zeit für eine förderliche Vortherapie!

Alle Faktoren wurden bereits in Studien ausreichend untersucht, um Empfehlungen abgeben zu können. Die Ergebnisse zwischen den einzelnen Studien variieren allerdings, daher stellen die unten angegebenen Werte für die relative Verminderung der Lebendgeburten- oder Schwangerschaftsrate nur Anhaltspunkte dar.

Welche Verhaltensweisen sind für die Fertilität von Vorteil?

Schlaf: Ausreichend, regelmäßig, aber nicht zu viel schlafen.
Die optimale Schlafdauer liegt bei ungefähr 7 bis 8 Stunden. Individuelle abweichende Schlafbedürfnisse sind natürlich möglich.

Warum? Ein unregelmäßiger Schlafrhythmus beeinflusst das Hormonsystem negativ und senkt die psychische Belastbarkeit.

  • Untersuchungen zu Schlafmangel konnten zeigen, dass Schichtarbeit den weiblichen Zyklus negativ beeinflusst und die Fehlgeburtenrate erhöht. Bei Schlafmangel werden außerdem Stresshormone ausgeschüttet, die die Fruchtbarkeit beeinträchtigen.
  • Zu viel Schlaf hingegen bringt die innere Uhr und damit auch hormonelle Rhythmen durcheinander. Der Prolaktin-Spiegel steigt dadurch an und hemmt die Bildung der für den Zyklus wichtigen Hormone FSH und LH und unterdrückt somit den Eisprung, beziehungsweise die Eizellreifung. Prolaktin ist ein Hormon der Hirnanhangdrüse und wird normalerweise vor allem in der Stillzeit vermehrt ausgeschüttet, da es für die Milchbildung nötig ist.
  • Ein hoher Schlafbedarf ist aber auch oft Ausdruck einer Schilddrüsenunterfunktion, die häufig mit einer Erhöhung des Prolaktin-Spiegels einhergeht, sollte die Schilddrüse bei Kinderwunsch immer mit überprüft werden.
  • Schwangerschaftsrate: 15% ↑gegenüber Kurzschläfern und 25% ↑gegenüber Langschläfern
  • [Park 2013]  

Gesunde Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung, wie beispielsweise ausreichend vitaminreiche Kost mit viel Obst und Gemüse und mit in Fisch und bestimmten Speiseölen (zum Beispiel Leinöl) enthaltenen Omega 3 Fettsäuren, sind förderlich für die Schwangerschaft und Kindesentwicklung.

Warum? Eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit geeignetem Kaloriengehalt ist für die körperliche und geistige Gesundheit wichtig. Sowohl für die Mutter und in der Folge auch für das Kind. Hier sollen nur ein paar wichtige Punkte angeführt werden:

  • Durch übermäßige Kalorienaufnahme steigt der Insulinspiegel an und beeinflusst unter anderem die von Testosteron abhängigen Stoffwechselvorgänge, die ihrerseits den weiblichen Zyklus negativ beeinflussen. (das sogenannte PCO-Syndrom)
  • Obst und Gemüse enthalten Vitamine und Radikalfänger, die freie Radikale unschädlich machen, welche durch ungesunden Lebensstil entstanden sind.
  • Empfohlen werden heutzutage Öle, deren Fettsäuren ein möglichst niedriges Omega 6 zu Omega 3 Verhältnis aufweisen. Dazu gehören Leinöl (1:3), Rapsöl (2:1), Hanföl (3:1), Walnuss-, Weizenkeim- und Sojaöl (6:1) sowie Olivenöl (8:1). Maiskeimöl weist hingegen ein Verhältnis von ca. 50:1 auf, Sonnenblumenöl 120:1 und Distelöl 150:1. Ein hohes Omega 6 zu Omega 3 Verhältnis wird mit entzündlichen Vorgängen in Verbindung gebracht. Eine wichtige Omega 3 Fettsäure ist Linolensäure. Im Körper ist sie „Rohstoff“ für die Herstellung von Prostaglandinen, welche wiederum wichtig für die Entwicklung von Follikeln im Eierstock sind.
  • Fischöl ist ebenfalls eine wichtige Omega 3 Quelle. Fisch ist daher an sich sehr gesund. Neuere Untersuchungen zeigen jedoch, dass je nach Herkunft des Fisches eine unterschiedlich starke Quecksilberbelastung vorliegt. Daher ist bei übermäßigem Konsum auch Vorsicht geboten!

Bewegung: Sportliche Aktivitäten (sofern nicht exzessiv) rund um eine Kinderwunschbehandlung sind erlaubt und fördern das Wohlbefinden. Männer jedoch sollten intensives Radfahren meiden.

Warum? Bei körperlicher Belastung bildet der Körper grundsätzlich freie Radikale.

  • Durch regelmäßiges und maßvolles Training steigt aber gleichzeitig die Aktivität von antioxidativen Enzymen, wodurch dann insgesamt eine Abnahme des oxidativen Stresses erreicht wird.
  • Extremes körperliches Training hingegen steigert die Produktion freier Radikale, DNA und Zellmembranen werden geschädigt. Auch führt starke körperliche Belastung zu einer relativen Unterversorgung mit Blut in den inneren Organen gegenüber der Muskulatur. Dies kann sich auch auf die Entwicklung der Eizellen in den Eierstöcken auswirken.
  • Beim Radrennfahren führen die engen Radhosen zu einer Überhitzung des Hodens, aber auch der Druck des Sattels behindert möglicherweise dessen Blutversorgung.
  • Lebendgeburtenrate: 40% ↓ bei mehr als 4 Stunden Training pro Woche [Morris 2006]

Nahrungsergänzungsmittel und Kräuter: Können hilfreich sein, jedoch halten Sie zu diesem Thema bitte Rücksprache mit ihrem Arzt.

Warum? Es gibt speziell optimierte Präparate zur Verbesserung der männlichen und weiblichen Fruchtbarkeit. Sie sollten allerdings nicht ohne ärztlichen Rat eingenommen werden, um eine falsche Dosierung zu vermeiden. Enthalten sind oft:

  • Antioxidantien (Vitamin C und E, Alpha-Lipon-Säure, Glutathion, Zink, Selen), um den schädlichen Einfluss von freien Radikalen abzuwehren.
  • Coenzym Q10 ist ebenfalls ein Antioxidans, aber auch wichtig für die Energiegewinnung in den Mitochondrien.
  • Folsäure ist wichtig für Zellwachstum und –teilung.
  • L-Arginin, da Spermien diese Aminosäure zu einem hohen Anteil enthalten.
  • Vitamin D scheint die Geburtenrate zu erhöhen.
  • Maca: Die Macawurzel erhöht die Samenkonzentration und –beweglichkeit. Auch auf die weibliche Fruchtbarkeit soll sie einen positiven Effekt haben.
  • Kräuter: Sollen zum Teil die Fruchtbarkeit fördernde Inhaltsstoffe enthalten.

Drei Beispielrezepte zum Aufbrühen:

Tee für die 1. Zyklushälfte: 20 g Frauenmantel, 20 g Eisenkraut, 20 g Holunderblüten, 10 g Himbeerblätter, 10 g Basilikum, 10 g Rosmarin

Tee für die 2. Zyklushälfte: 20 g Frauenmantel, 20 g Mönchspfefferfrüchte, 20 g Schafgarbe ,10 g Melisse, 10 g Lavendel, 10 g Brennnesselblätter, 10 g Rosenblätter

Für den Mann: 20g Angelikawurzel, 20g Brennnesselwurzel, 20g Liebstöckelwurzel, 20g Männertreu, 20g Pastinakenwurzel

Sex: ist zu empfehlen.

Warum? Geschlechtsverkehr hat keinen negativen Einfluss auf die Kinderwunschbehandlung.

  • Häufige Ejakulationen hingegen verbessern die Samenqualität. Samen, der weniger lange im Körper verweilt, ist in geringerem Ausmaß freien Radikalen ausgesetzt. Es entstehen weniger DNA-Brüche.
  • Zudem ist das Seminalplasma (Flüssigkeit des Ejakulats) mit einem Trojanischen Pferd vergleichbar, das die Immunzellen der Frau dahingehend aktiviert, einen Embryo nicht als Fremdkörper abzustoßen.

Und nicht zuletzt, könnte es ja auch so klappen :)

Was sollte vermieden werden, um einer Infertilität entgegen zu steuern?

Rauchen: Nikotinkonsum sollte nach Möglichkeit eingestellt oder zumindest reduziert werden. Der Kinderwunsch bietet eine tolle Gelegenheit für ein großes Ziel und kann dazu motivieren.

Warum? Aktives und passives Rauchen hat zahlreiche negative Einflüsse auf die Fruchtbarkeit.

  • Zigarettenrauch enthält eine Vielzahl toxischer Substanzen (zum Beispiel Nikotin, Kohlenmonoxid, Schwermetalle und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) und produziert freie Radikale. Diese haben einen störenden Einfluss auf den Menstruationszyklus, die Eizellreserve/-qualität und die Gebärmutterschleimhaut.
  • Beim Mann werden durch Rauchen Samendichte und Samenbeweglichkeit verringert, außerdem kommt es zur Beeinflussung des Erbguts (DNA) und in Folge zu einer erhöhten Abortrate.
  • Zudem sollte Rauchen während einer dann hoffentlich eintretenden Schwangerschaft tabu sein und ebenso in späterer Anwesenheit eines Babys, beziehungsweise Kindes.


Lebendgeburtenrate: 46% ↓ [Waylen 2009]

Alkohol: Bis zu zwei Glas Wein pro Woche sind akzeptabel, am besten verzichten Sie aber ganz auf alkoholische Getränke.

Warum? Es gibt zahlreiche Studien, die den Einfluss von Alkohol auf die Fruchtbarkeit untersucht haben.

 

  • Die Mehrzahl dieser Studien wies einen negativen, dosisabhängigen Effekt von Alkohol nach. Es kommt zur erhöhten Belastung der Leber und zur Bildung von freien Radikalen. Durch diese starke Leberbelastung entstehen bei Frauen hormonellen Fehlregulationen mit Ausbleiben des Eisprungs im natürlichen Zyklus.
  • Beim Mann hingegen führt erhöhter Alkoholkonsum zur Verschlechterung der Samenqualität mit erhöhten Abortraten.
  • Während einer späteren eventuellen Schwangerschaft ist Alkohol ein absolutes No-Go – auch vom obligatorischen einen Glas Sekt ist dringend abzuraten.

Lebendgeburtenrate: 16% ↓ bei mehr als 4 Drinks pro Woche [Rossi 2011]

Über- und Untergewicht: Der sogenannte „Body Mass Index“ (BMI) sollte optimalerweise zwischen 20 und 25 (kg/m²) liegen.

Warum? Übergewicht hat negative Effekte auf den Eisprung, auf die Entwicklung von Eizelle und Embryo und auf die Gebärmutterschleimhaut.

 

  • Ein zugrundeliegender Mechanismus für übermäßige Nahrungsaufnahme wird unter anderem durch sogenannte Leptine gesteuert. Dies sind Eiweiße, die von Fettzellen erzeugt werden und dem Gehirn ein Sättigungsgefühl vermitteln. Bei Übergewicht ist dieser Leptin-Spiegel jedoch permanent zu hoch, womit ein Teufelskreis beginnt. Und wieder dürften auch hier Freie Radikale eine Rolle spielen, denn deren Bildung wird durch Leptin gefördert, was zu Schäden an den Innenwänden der Blutgefäße, auch der Follikel, führt. Dadurch wird die Eizelle nicht optimal versorgt und in ihrer Reifung behindert. Es ist klar, dass Embryonen, die aus solchen Eizellen entstehen, geringere Chancen haben, sich einzunisten und weiterzuentwickeln.
  • Auch bei Männern setzt Übergewicht die Fruchtbarkeit (Samenqualität) herab!
  • Eine langfristige Gewichtsoptimierung (keine „Radikaldiät“!) fördert also nachweislich die Schwangerschaftsraten. Ein vom BMI unabhängiger Wert bei Frauen ist die sogenannte Waist-Hip-Ratio: Ab Werten von 0,8 besteht eine geringere Schwangerschaftsrate.
  • Wir möchten Sie dazu motivieren, überzählige Kilos abzubauen, aber unbedingt im Vorfeld und nicht während der IVF-Behandlung! Schon eine Reduktion um wenige Kilos kann das Hormonsystem wieder ins Gleichgewicht bringen und die Embryo-Einnistung begünstigen.
  • Regelmäßige Bewegung und gesunde vitaminreiche Ernährung sollten die Basis dieser Maßnahmen bilden. Bei Bedarf sind Diätberatungen sehr hilfreich! Achtung vor übermäßigen Süßstoffkonsum, da unter anderem das häufig als Zuckerersatz verwendete Aspartam die Embryonen-Qualität beeinträchtigen kann!

Lebendgeburtenrate: mindestens 25% ↓

Stress: Stressreduktion durch Entspannungstechniken und bewusste Optimierung von beruflichen Arbeitsabläufen.

Warum? Physiologischer und psychologischer Stress sollte man als Ursachen für die Fälle von Unfruchtbarkeit in Betracht ziehen, in denen man keinen anderen Grund finden kann. Durch das bei Stress verstärkt gebildete Hormon Adrenalin, wird die Blutversorgung der inneren Organe, wie auch von Eierstock und Gebärmutter, reduziert. Somit kommt es zur reduzierten Eizellreifung (weniger Östrogene) und zu einem reduzierten Wachstum der Gebärmutterschleimhaut. Stress reduziert außerdem die Bildung von Progesteron im Gelbkörper (Follikel nach dem Eisprung), wodurch die Einnistung des Embryos behindert wird. Eine stressbedingte erhöhte Sekretion des Hormons Prolaktin durch die Hirnanhangsdrüse hemmt ebenfalls die Eierstockfunktion. Der bereits oben erwähnte Anstieg der freien Radikale verschlechtert die Gesamtsituation zusätzlich.

Eine Stressreduktion hingegen verbessert Wohlbefinden, den Behandlungsablauf und Schwangerschaftsraten! Mitunter sind hier auch psychologische Beratungsgespräche hilfreich.

Schwangerschaftsrate: 22% ↓ [Hjollund 1999]

Koffein: Wir empfehlen maximal ein bis zwei Tassen Kaffee oder Tee (schwarz, grün, weiß). Achtung, auch Schokolade, Cola und Energy-Drinks enthalten nicht unerhebliche Mengen an Koffein!

Warum? Der genaue Mechanismus ist unklar, aber man vermutet, dass Koffein den Hormonhaushalt durcheinanderbringt.

 

  • Es erhöht die Östrogen-Konzentration in der frühen Follikelphase des weiblichen Zyklus. Außerdem schädigt Koffein Zellmembranen und führt zu DNA-Schäden und Zell-Zyklus-Arrest.
  • Die Spermienqualität scheint durch Koffein nicht oder nur in sehr hohen Dosierungen negativ beeinflusst zu werden.

Die Zeit bis zur Schwangerschaft ist verlängert [Homan 2007]

Kunststoff-Weichmacher: Der Kontakt mit Kunststoff-Weichmachern ist heutzutage kaum vermeidbar. Versuchen Sie, die Belastung zu reduzieren, indem Sie Getränke in Glasflaschen besorgen und Papierverpackungen verwenden. Verzichten Sie auf Kunststoffartikel bei der Lagerung, Verarbeitung und vor allem Erhitzung von Lebensmitteln!

Warum? Bisphenol A ist eine Chemikalie, die dem Östrogen ähnlich ist. Dadurch wird der Hormonhaushalt gestört.

 

  • Zusätzlich hat sich gezeigt, dass Bisphenol A wichtige Mechanismen bei der Reifeteilung der Eizellen negativ beeinflusst und so die Zahl der Eizellen mit falscher Chromosomenverteilung ansteigt! Auch die Anzahl reifer Eizellen sinkt.
  • Männer mit erhöhter Bisphenol A-Konzentration zeugen Embryonen von schlechterer Qualität.

Eizell-Anzahl 12% ↓pro zehnfachem Anstieg der Bisphenol A-Konzentration im Urin [Ehrlich 2012]

Umweltgifte: Man hat selbst insofern Einfluss, als dass man biologische Lebensmittel, Kleidung und Möbel erwerben kann.

Wie? Hier nur ein paar weitere, leicht umsetzbare Tipps:

 

  • Obst und Gemüse sollte man immer gründlich waschen, Speisen schonend garen.
  • Kleidung vor dem ersten Anziehen mehrmals waschen.
  • Räume sollte man gut lüften, auf Raumsprays, aber auch auf Parfüms verzichten. Setzen sie milde Reinigungsmittel ein!
  • Auch ein umsichtiger Umgang mit Handy und WLAN ist anzuraten (nicht in der Hosentasche!).
  • Auf neue Amalgam-Füllungen sollte man während der Kinderwunsch-Behandlung verzichten. Es ist vorteilhaft, bereits vorhandene Füllungen nicht unmittelbar vor oder während der IVF-Behandlung zu ersetzen, da bei deren Entfernung sehr viel Quecksilber freigesetzt werden kann. Rechtzeitige und sichere Entfernung durch einen spezialisierten Zahnarzt und eine darauffolgende Entgiftung können aber Sinn machen.

Hohe Außentemperatur bei Männern: Männer aufgepasst! Setzen Sie sich in den drei Monaten vor der IVF-Behandlung nicht zu hohen Temperaturen aus (zum Beispiel Sauna-Besuche). Lassen Sie bei Erkrankungen, wenn möglich, das Fieber nicht zu hoch ansteigen! Vermeiden Sie enge Hosen und heiße Bäder. Das Laptop auf dem Schoß heizt auch zu sehr ein.

Warum? Die optimale Temperatur für die Spermien-Produktion im Hoden liegt etwa 2°C unter der Körpertemperatur.

 

  • Zu hohe Temperaturen (hohes Fieber) wirken sich negativ auf Konzentration und Beweglichkeit der Samenzellen aus.
  • Da die Zeit von der Bildung bis zur optimalen Reifung der Samenzellen etwa 72 Tage beträgt, kann nach einem fieberhaften Infekt erst wieder nach etwa drei Monaten mit der optimalen Samenqualität gerechnet werden.

In unseren Kinderwunschzentren beraten wir Sie selbstverständlich gerne individuell. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

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