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Ablauf einer „künstlichen Befruchtung“ wie IVF, ICSI, P-ICSI

Als künstliche Befruchtung werden umgangssprachlich Verfahren benannt, die eine Schwangerschaft ohne Geschlechtsverkehr herbeiführen. Diese Behandlungen, die auch als assistierte Reproduktion bezeichnet werden, kommen dann zur Anwendung, wenn der Wunsch nach einem Kind auf natürlichem Wege nicht erfüllt werden kann. Erfahren Sie hier mehr zum Ablauf dieser Kinderwunschbehandlungen.

Erstgespräch und Diagnose

Um die Kinderwunschbehandlung so genau wie möglich auf die Patienten abzustimmen, starten wir zunächst mit einem vertrauensvollen Erstgespräch in unserer Kinderwunschklinik. So können die Patienten und der behandelnde Arzt sich gegenseitig kennenlernen und erste Fragen z. B. zur IVF (In-vitro-Fertilisation) und ICSI (Intracytoplasmatische Spermien-Injektion) klären.

Anschließend führen wir eine Reihe von Untersuchungen („Fruchtbarkeitstests“) durch. So wird beispielsweise ein Spermiogramm zur Beurteilung der männlichen Samenqualität erstellt. Erst wenn diese Untersuchungen und die detaillierte Diagnostik abgeschlossen sind und die Ergebnisse vorliegen, erstellen wir einen individuellen Plan für die Kinderwunschbehandlung.

Ablauf der Kinderwunschbehandlung im Detail

  1. Vorbereitung Sobald nach einem Erstgespräch und der Diagnostik feststeht, welche Behandlung für das jeweilige Kinderwunschpaar die geeignete ist, kann mit der begleitenden medikamentösen Behandlung begonnen werden. Dabei werden die Patienten jederzeit von den geschulten Mitarbeitern unserer Kinderwunschklinik begleitet. Sie kümmern sich um die Ausgabe und Erklärung der Medikamente vor Ort und stehen Ihnen für alle Fragen zur Behandlung zur Verfügung. Auch für telefonische Rückfragen außerhalb der Öffnungszeiten können unsere Mitarbeiter kontaktiert werden.
  2. Hormonstimulation/Stimulationsphase In den meisten Fällen startet die IVF-Behandlung mit einer hormonellen Stimulation, die zum Heranwachsen von Eibläschen in den Eierstöcken der Frau führt. Während dieser sogenannten Stimulationsphase werden dann Durchmesser und Anzahl der Follikel beider Eierstöcke kontrolliert ebenso wie der gewünschte Aufbau der Gebärmutterschleimhaut. Diese Kontrolle wird meist am 5. und am 8. Stimulationstag mit Hilfe von Ultraschall-Untersuchungen durchgeführt.
  3. Reifung der Eizellen Sobald die Ultraschallwerte den optimalen Zeitpunkt bzw. die ideale Größe anzeigen, wird die endgültige Ausreifung der Eizellen vorangetrieben. Dies geschieht durch die gezielte Auslösung des Eisprungs mit Hilfe einer Hormonspritze.
  4. Eizellen-Gewinnung/Punktion Nachdem der Eisprung mit Hilfe der Hormonspritze ausgelöst wurde, entnehmen wir in der Kinderwunschklinik die Eizellen aus den Eierstöcken, indem diese abgesaugt werden. Dies geschieht in der Regel ca. 35,5 Stunden nach der Eisprungauslösung. Diesen für die Patientin schmerzfreien Eingriff führen wir unter leichter Vollnarkose durch. Nach der Punktion kann die Patientin im Aufwachraum ganz in Ruhe verweilen. Zur gleichen Zeit wird der Partner um eine Spermienprobe gebeten. Sobald sich die Patientin nach dieser Punktion bereit fühlt und der Partner die Spermien abgegeben hat, können die Patienten unsere Kinderwunschklinik wieder verlassen.
  5. Laborphase Nach der Entnahme der Eizellen aus den Eierstöcken folgt der nächste Schritt im Labor: Hier werden Ei- und Samenzelle außerhalb des Körpers zusammengeführt – mit Hilfe der Verfahren IVF oder ICSI. In der Folge entwickeln sich aus den befruchteten Eizellen Embryonen, die noch bis zu fünf Tage im Brutkasten verweilen, während sie in dieser Zeit täglich von unserem erfahrenen Embryologen unserer Kinderwunschklinik überprüft und bewertet werden.
  6. Einsetzen der Embryonen/Embryotransfer Die Embryonen werden bis zum Blastozysten-Stadium ausgereift (siehe Blastozysten-Transfer). Danach werden – nach Absprache mit dem Kinderwunschpaar – maximal zwei Embryonen in die Gebärmutter eingesetzt (siehe Embryotransfer). Die übrig gebliebenen Embryonen lassen sich dann auf Wunsch in flüssigem Stickstoff kryokonservieren, sodass sie – bei guter Qualität – zu einem späteren Zeitpunkt für eine erneute Kinderwunschbehandlung verwendet werden können. Über diese Möglichkeit der Kryokonservierung werden unsere Patienten natürlich im Vorfeld noch einmal ausführlich informiert.
  7. Gelbkörperphase/Kontrolle des ßHCG-Wertes Nach dem Einsetzen der Embryonen heißt es Abwarten und Hoffen. Denn nach ca. zwei Wochen nach dem Embryotransfer kann festgestellt werden, ob die Behandlung erfolgreich war und der Embryo bzw. beide Embryos sich eingenistet haben. Um das zu kontrollieren, kommt die Patientin zu einer Blutabnahmezur Bestimmung des b-HCG-Wertes in unsere Klinik. Falls der Wert über 50 Einheiten pro Milliliter aufweist, liegt eine Schwangerschaft vor und die Behandlung war erfolgreich. Möglichweise spüren einige Patientinnen auch schon erste Anzeichen einer Schwangerschaft und können dann in der Folgezeit weiter von ihrem ortsansässigen Gynäkologen betreut werden.

Unser Team der Kinderwunschklinik: Immer an Ihrer Seite

Unser Ziel ist es, Sie zu jeder Phase der Behandlung so gut es geht zu informieren. Dazu gehört auch, dass unser erfahrenes Team Sie berät und informiert über die Chancen und Risiken der einzelnen Behandlungsschritte und Ihnen in allen Fragen zur Kinderwunschbehandlung unterstützend zur Seite steht. Wir sind für Sie da – nehmen Sie jetzt Kontakt mit uns auf!

Der Ablauf einer Kinderwunschbehandlung im Überblick:

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