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Kinderwunsch als Single – künstliche Befruchtung ohne Partner

Wir möchten es gleich vorwegnehmen: Nach derzeitiger Gesetzeslage dürfen wir in Österreich bei Singles mit Kinderwunsch keine künstliche Befruchtung vornehmen, obwohl es natürlich heute medizinisch möglich ist, ein Kind ohne Vater zu bekommen, und dies in Nachbarländern durchaus praktiziert wird. Wie können wir Frauen ohne Partner oder Partnerin trotzdem dabei unterstützen, eine Familie zu gründen?

Kinderwunsch als alleinstehende Frau

Theoretisch ist es möglich, für eine Single-Frau über die Spende eines Samens – entweder durch einen Bekannten oder eine Samenbank – sich den Wunsch nach einem Kind zu erfüllen. Die gute Nachricht dabei ist, dass lesbische Paare in Österreich so inzwischen Eltern werden können. Mittels Insemination, IVF oder auch ICSI befruchten wir in unseren Kinderwunschzentren die Eizellen.

Das Gesetz sieht aber immer ein Elternpaar dafür vor, auch wenn unzählige alleinerziehende Frauen und Männer sich erfolgreich um ihre Kinder kümmern. Das bedeutet, dass wir nur Frauen in einer Partnerschaft helfen dürfen. Im europäischen Ausland hingegen ist die künstliche Befruchtung bei Single-Frauen durchaus erlaubt. Alleinstehende Frauen haben also die Möglichkeit, sich an unsere Kinderwunschkliniken in Dänemark, Deutschland und Holland zu wenden.

Rechtslage in Dänemark

Auch in Dänemark, wo die drei weltgrößten Samenbanken beheimatet sind, gibt es einige gesetzliche Einschränkungen. Einer Schwangerschaft durch künstliche Befruchtung, bei der sowohl eine Samenspende als auch eine Eizellspende stattgefunden hat, ist in Dänemark möglich – die sogenannte Double Donation. Gemäß dänischem Gesetz muss entweder die Ei- oder die Samenspende eine offene Spende sein, damit das Kind zu einem späteren Zeitpunkt mehr Informationen über seine Herkunft bekommen kann.

Ansonsten haben Spender in Dänemark aber die Wahl, anonym zu bleiben oder eben nicht. Die durch nicht anonyme Spenden gezeugten Kinder haben in Dänemark mit 18 Jahren die Möglichkeit, Informationen zu Spender oder Spenderin zu erhalten. Wurde eine Spende anonym abgegeben, gibt es dementsprechend kein Auskunftsrecht für die Kinder. Hier geht es zu unseren Kinderwunschkliniken in Dänemark.

Rechtslage in den Niederlanden

Hier dürfen Singles mit Spendersamen und gespendeten Eizellen behandelt werden. Allerdings dürfen diese Spenden seit 2005 nicht mehr anonym durchgeführt werden. Die gezeugten Kinder haben ab dem 16. Lebensjahr das Recht die entsprechenden Auskünfte einzuholen. Pro Spender dürfen maximal 15 Familien behandelt und höchstens 25 Kinder gezeugt werden. Auch bei Eizellspenden erhalten Kinder mit 16 ein Auskunftsrecht. Hier geht es zu unseren Kinderwunschkliniken in Holland.

Rechtslage in Deutschland

In Deutschland ist die Fremdsamenspende für Frauen ohne Partner erlaubt. Die rechtlichen Bedingungen der Samenspenden sind länderspezifisch geregelt. Aber alle Daten der Samenspender und der Behandlung mit Spendersamen müssen seit dem 1. Juli 2018 in ein zentrales Register eingetragen und für 110 Jahre aufbewahrt werden.

Kinder, die vermuten, durch eine heterologe Samenspende gezeugt worden zu sein, haben dann gegenüber dem Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information ein Auskunftsrecht. Diesen Anspruch können Kinder nach Vollendung des 16. Lebensjahres selbst geltend machen. Vor Erreichung des 16. Lebensjahres kann die Auskunft durch die gesetzlichen Vertreter beantragt werden. Diesen steht aber kein eigenes Recht auf Kenntnis der zum Samenspender gespeicherten Angaben zu. Personen, die vor dem 01.07.2018 gezeugt worden sind, können dieses Recht gegenüber dem Arzt geltend machen. In Deutschland ist also keine anonyme Samenspende möglich. Hier geht es zu unseren Kinderwunschkliniken in Deutschland.

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In einem ausführlichen Gespräch erklären wir Ihnen gerne die Abläufe bei einer künstlichen Befruchtung mit Samenspende. 

Nehmen Sie jetzt Kontakt mit Ihrer Wunschklinik auf - wir freuen uns auf Sie!

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