DNA-Analyse der Spermien bei Kinderwunsch:

Bevor sich Kinderwunschpaare in die Behandlung stürzen, sollten alle möglichen Ursachen einer Unfruchtbarkeit abgeklärt werden, um aussichtslose Therapien zu vermeiden. Eine versteckte Ursache für Infertilität können sogenannte Strangbrüche (Fragmentationen) der DNA in den Spermien des Mannes sein. Es gibt verschiedene Einflussfaktoren die dazu führen.

Das heißt, selbst wenn das Spermiogramm gute und unauffällige Messergebnisse vorweist, bezüglich der Konzentration, Beweglichkeit und Struktur der Spermien, können hohe Fragmentierungswerte eine Schwangerschaft auf natürlichem Wege verhindern. Und sie können eine erhöhte Rate Fehlgeburten oder Fehlbildungen zur Folge haben. Um solche Werte zu ermitteln, besteht die Möglichkeit der genetischen Diagnostik der Spermien, beziehungsweise für Strangbrüche die sogenannte SpermFit-DNA-Analyse.

Untersuchung der Chromosome

Mit der DNA-Diagnosemethode SpermFit bestimmen wir den Fragmentierungsgrad der Spermien-DNA. Je höher er ausfällt, umso unwahrscheinlicher ist eine Schwangerschaft auf natürlichem Wege.
Dabei ist SpermFit ein äußerst präzises Messverfahren: Mehrere tausend Spermien werden analysiert, damit eine statistisch gesicherte Aussage über den Fragmentierungsgrad möglich ist. Die Ergebnisse des Tests sind wesentlich präziser und verlässlicher als ehemals angewandte Verfahren.

Liegt ein hoher Fragmentierungsgrad vor, sind die Erfolgsaussichten auf eine natürliche Befruchtung mit Zyklusmonitoring (Verkehr zum Optimum (VZO)) sowie für Behandlungen wie intrauterine Insemination (IUI) und In-Vitro-Fertilisation (IVF) leider äußerst gering. Das heißt im Falle eines solchen Befundes, können diese Therapiemaßnahmen, auch die künstliche Befruchtung, von vorneherein erst mal ausgeschlossen werden. Sie würden unnötig Geld verschlingen und körperlichen und seelischen Stress auf Patienten ausüben.

Behandlungsmöglichkeiten bei hohem Fragmentierungsgrad

Es gibt einige Faktoren, die sich auf den Fragmentierungsgrad auswirken können und vom Patienten nicht beeinflussbar sind. Dazu gehören zum Beispiel das Alter des Mannes, frühere Erkrankungen oder eine genetische Veranlagung. Allerdings haben Kinderwunschpatienten die Möglichkeit, durch einen gesunden Lebensstil den DNA-Fragmentierungsgrad der Spermien eventuell zu senken. Wie zum Beispiel durch Verzicht auf Nikotinkonsum, nur geringen Genuss von Alkohol, eine ausgewogene Ernährung, reich an Vitaminen und Spurenelementen, und durch Bewegung und Sport, können sie die Chance auf die Geburt eines Babys steigern.

Beratung in der Kinderwunschklinik

Um solche Ursachen der Infertilität zu ermitteln oder auszuschließen und für eine genetische Beratung, steht Ihnen unser Expertenteam natürlich auch hier jederzeit zur Verfügung.
Für eine SpermFit-DNA-Analyse muss die Gewinnung der zu untersuchenden Samenprobe in einem der VivaNeo-Zentren erfolgen, da die Probe sofort bearbeitet werden muss.
Die Kosten des Tests werden von Krankenkassen nicht übernommen (weder GKV noch PKV) und belaufen sich auf 195 Euro. Jedoch können so Behandlungen, die wenig oder keinen Erfolg versprechen, vermieden werden und wir können durch entsprechende Reaktion auf das Ergebnis der Analyse die Effizienz eventueller Behandlungen erhöhen.

Diese Leistung bieten wir in Wien, Wels und Klagenfurt

Klagenfurt

Diese Behandlung bieten wir Ihnen auch in unserer Kinderwunschklinik Klagenfurt an.

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Wels

Diese Behandlung bieten wir Ihnen auch in unserer Kinderwunschklinik in Wels an.

 

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Wien

Diese Behandlung bieten wir Ihnen auch in unserer Kinderwunschklinik Wien an.

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