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Aborte / Frühaborte / habituelle Aborte - Definition

Als Aborte werden medizinisch Fehlgeburten bezeichnet. Diese sind häufiger, als man denkt: Man geht mittlerweile davon aus, dass jede 2. Schwangerschaft als Abort endet. Da es sich hier meist um sehr frühe Aborte (oft in der 4. Schwangerschaftswoche) handelt, bemerken viele Frauen den Abort nicht.

Frühaborte

Solche Fehlgeburten bezeichnen wir als biochemische Schwangerschaften: das Schwangerschaftshormon ist im Blut nachweisbar, im Ultraschall ist aber kein Embryo zu sehen. Sobald eine Schwangerschaft in der Gebärmutter sichtbar ist, wird die Abortrate geringer: 15% aller klinischen Schwangerschaften (Schwangerschaften, die man im Ultraschall sieht) enden als Fehlgeburt.

Wahrscheinlichkeit von Aborten

Die Wahrscheinlichkeit für Fehlgeburten steigt mit dem Alter der Frau: Ab einem Alter von 40 Jahren wird jede 2. Schwangerschaft mit einer Fehlgeburt enden. Grund dafür sind Fehlteilungen der Eizelle oder des Embryos, die zu genetischen Fehlern führen. Bei schweren genetischen Fehlern kann sich der Embryo nicht weiter entwickeln, sodass es zum Abort kommt.

Habituelle Aborte

Von habituellen Aborten spricht man, wenn es bei einem Paar zu drei oder mehr Fehlgeburten gekommen ist. Glücklicherweise sind nur 1% aller Paare davon betroffen. Für diese Paare ist eine genaue Abklärung sehr wichtig.

Folgende Untersuchungen werden zur Abklärung empfohlen:

  • Genetische Untersuchung beider Partner: Mit Hilfe einer Blutentnahme können die Chromosomen (d.h. die Erbanlagen) untersucht werden. Sollte es hier Auffälligkeiten geben, kann eine IVF und anschließende Trophektodermbiopsie helfen.
  • Hysteroskopie (Gebärmutterspiegelung): Im Rahmen einer Hysteroskopie können Septen, Myome oder Verwachsungen gesehen werden, die zu Aborten führen können. Diese können im Rahmen des Eingriffs entfernt werden.
  • Abklärung von Gerinnungsstörungen: Ein Antiphospholipid-Syndrom kann eine Ursache für habituelle Aborte sein. Dies kann mit einer Blutabnahme festgestellt werden.
  • NK- (natürliche Killer) und Plasmazellen: Eine chronische Entzündung in der Gebärmutter kann auch zu habituellen Aborten führen. Dies kann mit Hilfe einer Gewebeentnahme festgestellt werden. Diese Entnahme kann auch im Rahmen der Hysteroskopie erfolgen.

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